Die elektronische Post über das Netz war und ist, trotz aller Abgesänge, eine der wichtigsten Errungenschaften des Internet. Nicht auszudenken, wenn kein E-Mailing mehr möglich wäre – selbst wenn einige Unternehmen nur noch über Messenger oder andere Kurznachrichtendienste kommunizieren.
Wenn man denn will, kann man mit der E-Mail sowohl in recht klassischer Art und Weise länglich, formvollendet und mit ordentlichen Anlagen kommunizieren als auch im Telegrammstil mit Stichworten, Abkürzungen oder gar vielen Fehlern. Diese Flexibilität ist nicht allen neuen Kommunikationsinstrumenten eigen. Kommunikation per Messenger unterliegt einigen Restriktionen, aber Kurznachrichtendienste wie Twitter übertreffen das noch. Dort steht die These „In der Kürze liegt die Würze“ gegen die Erkenntnis, dass vieles im B2B-Bereich nicht mit maximal 140 Zeichen abzuhandeln ist. Auch im B2C-Bereich konstatieren die diesbezüglichen Untersuchungen eine enge Korrelation der Länge der Kommunikation mit der Qualität. Im Workshop stellen Experten der externen und internen Kommunikation dar, was an gängigen Thesen zirkuliert, welche Charakteristika damit verbunden sind und wie es weitergehen könnte.
In den nächsten zehn Jahren sollen Wohnungen in Deutschland weitgehend mit digitalen Stromzählern ausgestattet sein. Dadurch, so die Idee, werde der Stromverbrauch transparenter und rege zum Stromsparen an. Inzwischen wurde in einer ganzen Reihe von Pilotprojekten erprobt, wie Smart Meter genutzt werden und welche neuen Ideen und Geschäftschancen sich durch ihren Einsatz ergeben.
Der Workshop der Bitkom Akademie wird sich, wie bereits in den letzten vier Jahren, damit befassen, welche Fortschritte es bei Einsatz und Einsatzarten der Smart Meter gegeben hat und welche aktuellen Prognosen für den privaten Bereich daraus abzuleiten sind. Dabei soll neben technologiestrategischen Analysen aus der Forschung insbesondere auf aktuelle Erfahrungen aus der Praxis abgestellt werden, um realistische Zukunftsszenarien im Hinblick auf Marktakzeptanz und -rollout zu gewinnen.
Seit Jahren ist klar, dass es sich für Unternehmen rechnet, einzelne oder viele ITK-Dienste extern zu beziehen statt eine komplette eigene ITK-Infrastruktur aufzubauen. Während ASP und SaaS inzwischen schon fast in Vergessenheit geraten sind, erleben Catchwords wie „Virtualisierung“ und „Cloud“ immer neue Blüten.
Allerdings sind die Befragungen und Studien zur Akzeptanz dieser neuen Ansätze immer noch recht heterogen. Während einerseits konstatiert wird, dass die „Cloud“ auch bei KMUs angekommen sei, sehen andere Untersuchungen das offenbar skeptischer, sei es aus Sicherheits-, Autarkie- oder Standardisierungsüberlegungen oder weil sie die rechtlichen Bedingungen als intransparent einschätzen. Die Veranstaltung ist eine Aktualisierung der bisherigen Workshops zum Thema „Cloud“ in der Bitkom Akademie mit Schwerpunkt auf wahrscheinlichen Szenarios und praktischen Beispielen.
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Von „Filtern statt Suchen“ über das „Semantic Web“ und „Die profilierte Gesellschaft“ bis zu „Location based Services“ allerorten
Die Vermutungen, wie das Internet der Zukunft aussehen könnte, sind je nach Herkunft und Ausrichtung des Betreffenden, durchaus unterschiedlich. Während über bestimmte Themen wie den Trend zu höheren Bandbreiten noch Konsens zu bestehen scheint, geht es bei anderen Themen kontroverser zu.
So ist z.B. eine These, dass es angesichts der explodierenden Informationsberge im Netz der Zukunft immer mehr auf das Selektieren ankomme. Helfen dabei könnten auch präzisere Suchmechanismen wie z.B. eine Eingabe, die der natürlichen Sprache nahe kommt oder die Beschränkung von Kommunikation, Information und Entertainment auf das eigene soziale Netz, in dem die Profilmerkmale höhere Übereinstimmung als mit der Außenwelt aufweisen. Nicht zuletzt könnte die ständige Begleitung durch Netzintelligenz, die weiß, wo man gerade ist und die ortsrelevante Informationen dazu bereitstellt, Mehrwert liefern oder zunehmend als Kontrolle angesehen werden. Die Veranstaltung liefert einen Statusbericht über die gängigsten Entwicklungen und Einschätzungen.
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Durchbruch für FTTX, Hybrid Fibre Coax und LTE – und was wird aus DSL, Sat, Wimax und WLAN?
Breitband bleibt noch einige Zeit als politisch-wirtschaftlich prominentes Thema auf der Agenda, sowohl bei Carriern als auch Nutzern. Doch wie breit müssen die Autobahnen der Zukunft tatsächlich sein, wer nutzt sie dann wofür?
Nach vielen Jahren abwechselnd heftiger Bemühungen um Breitband und Zeiten, in denen das Thema unter „ferner liefen“ verschwand, ist es wieder da, in den Medien und der Politik. Aber: Während sich die Verheißungen der Anbieter fast überschlagen, gibt es auch vermehrt kritische Anmerkungen: Wer soll die Investitionen in teure FTTH-Netze tätigen? Wann gibt es genügend LTE-Endgeräte? Wie viel Übertragungskapazität bleibt netto für den einzelnen Video-on-Demand- oder Online-Games-Nutzer übrig?
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Fakes, Hacker, Trojaner, Viren, Würmer und anderes Netz-Ungeziefer haben anscheinend noch eine große Zukunft vor sich – was können und müssen wir dagegen tun?
Die rasende Entwicklung des Internet birgt bekanntermaßen nicht nur Chancen, sondern auch Risiken – das Thema der Sicherheit im Internet ist eines der meist diskutierten. Während die einen sich hierüber wenig Gedanken machen, Sicherheitsprobleme sogar bewusst negieren, reagieren andere mit übertriebener Angst und Unsicherheit.
Fakt ist, dass jeder Computer für jeden anderen Computer im Internet erreichbar ist - woraus sich Risiken für den Nutzer hinsichtlich seiner in seinem PC gespeicherten Daten und damit seiner Privatsphäre ergeben. Die Frage ist berechtigt, ob es im weiteren Verlauf der Entwicklung, z.B. durch die Zunahmen der Bedeutung der Cloud, eher sicherer im Internet wird oder eher unsicherer, und wo genau das eine oder andere stattfindet, von wem die Bedrohungen ausgehen, ob sie eher freiwillig in Kauf genommen werden oder ob wir uns im Tal der Ahnungslosen bewegen. Eine Synopse und perspektivische Einschätzung von Sicherheitsexperten.
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Machen wir in Zukunft wirklich (fast) alles mobil?
Das mobile Telefon ist bekanntermaßen inzwischen zum Begleiter No.1 des Menschen geworden, nicht nur in Industrieländern, sonder auch in vielen Entwicklungsländern. Wie weit wird das gehen und was können wir daraus ableiten?
Lange Jahre spielte der Anteil des Datenverkehrs in den deutschen Mobilfunkenetzen nur eine untergeordnete Rolle – 90 % waren Sprache, der Rest fast ausschließlich SMS. Doch seit einigen Jahren ändert sich das: Der Datenverkehr steigt rapide - Stichwort „mobile Internetnutzung“ - und die Verkaufszahlen in den Mobile-App-Stores erreichen ständig neue Rekordhöhen. Doch was konkret werden wir mobil neben navigieren, Informationen per Google suchen und Musik hören in Zukunft mit den – dann natürlich durchweg smarten – Handys tun? An- und Einsichten von Mobil-Experten und ihren Beobachtern.
Im Frühjahr 2011 hat sich die Bitkom Akademie intensiv und interdisziplinär mit Hybrid TV beschäftigt. 2010 und 2011 waren die Jahre, in denen großer 3D-Hype entstand, der zu zahllosen Ankündigungen von 3D-Filmen und vor allem Gerätevorstellungen führte, so dass angesichts der Potenziale dieser Technologie eine hautnahe Begleitung der Entwicklung angebracht ist.
Allerdings: Die schon in den letzten Jahren unterschiedlichen Einschätzungen über die mögliche weitere Entwicklung gestalten sich inzwischen noch kontrastreicher:
Während den bisher ausschließlich vorhandenen Brillenlösungen kein großes Massenmarkt-Interesse entgegenschlägt, werden bereits verschiedene brillenlose Technologien demonstriert und auch schon verkauft. Während vielen 3D-Filmen von Kritikern schlechte Qualität bescheinigt wird, überzeugen andere mit ihren eindrucksvollen Bild-Erlebnissen.
Der Workshop soll helfen, die voraussichtliche weitere 3D-Entwicklung verlässlicher abschätzen zu können. In der Pause besteht die Gelegenheit, in einer Führung den Stand der Entwicklung beim HHI, einer der weltweit führenden Organisationen in der Entwicklung zukünftiger 3D-Technologien, kennenzulernen.
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Clean Slate auf grünen Wiesen oder Renovierung an denkmalgeschützten Gebäuden? Statusberichte von den offenen Flanken
Mit dem Feldafinger Kreis haben BITKOM, Bitkom Akademie und deutsche medienakademie im Januar 2011 mit zahlreichen hochrangigen Experten eine sehr erfolgreiche Konferenz über die wesentlichen Entwicklungen für das Internet der Zukunft durchgeführt. Aufgrund der zahlreichen Anregungen zu diesem Thema präsentieren Bitkom Akademie und deutsche medienakademie in Zusammenarbeit mit der Forschungsprojekt-Plattform G-Lab einen vertiefenden Workshop, der die wesentlichen relevanten Forschungsprojekte beschreibt.
Ausgehend von möglichen zukunftsorientierten Architekturen sollen dabei sowohl Projekte aus Deutschland, aber auch aus anderen europäischen Ländern, den USA und Fernost einbezogen werden. Der Workshop will mit einer Mixtur verschiedener Experten-Blickwinkel aufzeigen, wo welche Optionen und Chancen bestehen und welche Hemmnisse dem neuen Internet in die Quere kommen können.
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Kenntnisse der rechtlichen Rahmenbedingungen werden immer wichtiger für Manager
Der professionelle Einsatz von IT, Telekommunikation und Neuen Medien ist für die Wettbewerbsfähigkeit jedes Unternehmens inzwischen von zentraler Bedeutung. Die rasante Entwicklung von ITKM hat aber auch zur Folge gehabt, dass ein engmaschiges und unübersichtliches Regelwerk aus alten und neuen Regeln für die neuen rechtlichen Fragestellungen entstanden ist, das nicht jeder immer parat hat.
Obwohl das Internet uns inzwischen schon mehr als 20 Jahre begleitet – viele Fragen sind noch offen, insbesondere in juristischer Hinsicht, wie z.B.
Wer trägt die Risiken aus dem E-Mail-Verkehr von Mitarbeitern?
Wie kann beim Einsatz von Cloud Computing die Datensicherheit sichergestellt werden?
Was kann, darf oder sollte alles von wem und wie in Sozialen Netzwerken und Blogs verbreitet werden?
Wie ist es um die Urheber- und Leistungsschutzrechte bei Nutzung fremden oder Entwicklung eigenen Inhalts bestellt?
Wo sind die Chancen und Risiken von Online-Ausschreibungen?
Klar ist nur, dass Führungskräfte weitreichende Risiken eingehen, wenn sie die neuen Rahmenbedingungen nicht beachten und in ihrem Unternehmen nicht umsetzen. Der Workshop adressiert in einer synoptischen Darstellung eine Vielzahl von rechtlich relevanten Fragestellungen in ihren wesentlichen Aspekten, ihrer Bedeutung und gibt Empfehlungen, über die Führungskräfte informiert sein müssen.