Seminarinhalte
Der erste „Hybride“ zwischen Broadcast und Internet war eigentlich iTV – in den 90er Jahren. In den letzten Jahren wurden Begriffe wie Web-TV und IPTV bevorzugt – und jetzt Hybrid TV. Vielleicht ist diese Begrifflichkeit auch die beste – denn sie lässt hinreichend Raum für ein weites Spektrum von Technologien, Angeboten und Diensten zwischen Fernsehen klassischer Prägung über Satellit, Kabel und DVB-T einerseits und interaktiver Bewegtbild-Nutzung wie bei YouTube andererseits. Klar ist spätestens seit der Geburt von Video-on-Demand, 1993 im Multimedia-Pilottest von Orlando, dass lineares Fernsehen zunehmend durch interaktive Formate ergänzt werden wird, mal mit wenig wie VoD, mal mit mehr zusätzlicher Interaktivität, selbst wenn VoD auch heute noch nach Ansicht wesentlicher Anbieter nicht profitabel ist.
Wie genau das gehen könnte – bei zunehmenden Bandbreiten in den Netzen, größeren und höher auflösenden Bildschirmen, womöglich mit 3D, sowie Content Delivery Networks in Rechenzentren statt proprietärer VoD-Lösungen, und auf der Basis des neuen Hybrid-Broadcast-Broadband TV-Standard HBBTV – soll in diesem Workshop diskutiert werden.
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