Arbeitnehmerüberlassungsgesetz neu - wie reagiere ich als Unternehmen?

Viele Unternehmen greifen auf die Unterstützung externer IT-Spezialisten zurück, um Engpässe in Projekten zu überbrücken oder nötiges Know-how einzuholen. Die gesetzliche Grundlage für Leiharbeiter, Freelancer & Co ändert sich mit 1. April 2017. Worauf müssen Sie nun achten?

Entscheidend ist vom Anfang an eine passende Vertragsform für den Einsatz von Fremdpersonal zu wählen. Gerade bei agilen Projekten sind die Grenzen heute zwischen internen Mitarbeitern und Externen häufig nicht so einfach zu ziehen. Eine fehlerhafte Zuordnung kann jedoch schwerwiegende Folgen nach sich ziehen, etwa Bußgelder, Nachzahlung von Sozialversicherungsbeiträgen oder persönliche Haftung des Geschäftsführers. Umso wichtiger ist es, bewusst und aktiv mit diesem Thema umzugehen, um das Risiko von verdeckter Arbeitnehmerüberlassung, Scheinselbständigkeit und Scheinwerkverträgen zu minimieren.

Noch ist etwas Zeit, die laufenden Verträge für den Fremdpersonaleinsatz zu prüfen und gegebenenfalls den neuen Regelungen anzupassen. Hierzu ist es empfehlenswert, sich zunächst einen detaillierten Überblick über die Änderungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes zu verschaffen und Möglichkeiten zu prüfen, wie die neue Rechtslage mit der Personalplanung und den Anforderungen des eigenen Unternehmens zu vereinbaren ist.

Konkrete Handlungsoptionen für Ihr Unternehmen und nützliche Hinweise zu allen vertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten für das IT-Sourcing erhalten Sie in unserem Praxisworkshop Fremdpersonaleinsatz in der Digitalwirtschaft

 

Kommentare

29.03.2017 | von Erwin Göbel

Hallo, wird es für Mitglieder, die jetzt nicht teilnehmen konnten, Unterlagen/Hinweise zu dem Thema geben? Mit freundlichen Grüßen Erwin Göbel

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