So verfolgen Sie Business-Prozesse in Echtzeit

Nebeneinander und ohne Austausch – so arbeiteten Unternehmensverantwortliche früher, wenn es um IT einerseits und die eigenen Geschäftsprozesse andererseits ging. Welchen Einfluss die beiden Bereiche aufeinander hatten, war häufig unklar, eine Bewertung in Echtzeit nicht möglich. Die Folge: Mitarbeiter konnten die Risiken von Business-Prozessen nicht automatisch bewerten lassen. Aus Compliance-, Governance- und geschäftlicher Sicht ist dies jedoch zwingend notwendig.

In der Praxis können klassische IT-Diagnosen zwar einen Status zum Business-Prozess geben. Sie beantworten aber nicht die Frage, wie gut die Performance ist. Das Business wiederum generiert Berichte, die keine Indikationen über die Situation der notwendigen IT-Infrastruktur geben.

Das sogenannte Business Process Monitoring allein ist die Auswertung von Verfügbarkeits- und Zustandsinformationen von Komponenten (Applikationen, Datenbanken, Webserver etc.), die in einem Prozess involviert sind. Wie lange die notwendige Zusammenführung dauert und wie die Kalkulation aggregiert ist, ist nur den IT-Mitarbeitern bekannt. Der Inhaber des Business-Prozesses ist hier nicht involviert. Somit spiegelt diese Art von Monitoring nicht die Zustände der Business-Prozesse wider. Denn auch wenn alle IT-Services auf Grün stehen, heißt es nicht zwingend, dass der Prozess nicht stockt.

Monitoring über Silos hinweg

Ein Business Process Performance Monitoring (BPPM) dagegen überwacht in Echtzeit die Abhängigkeiten von IT (Infrastruktur, Applikationen etc.) und ihrer Auswirkungen auf den Business-Prozess. Dies geschieht über die IT-Silos hinweg und auf die zukünftigen Prozess-Schritte gerichtet. BPPM beinhaltet Risikobewertung, historische Daten, Transparenz durch Visualisierung der Abhängigkeiten und gewährleistet somit Business-Kontinuität unter Einhaltung der Compliance. 

Es ist gut zu wissen, was im Unternehmen passiert. Wichtiger ist es aber zu wissen, was passieren könnte. Dafür muss man in Echtzeit alarmiert werden, sobald die Performance eines Prozessabschnitts die nachfolgenden Schritte gefährdet - also sobald die Überschreitung eines KPIs (Key Performance Indicators) zum Risiko werden kann. Dafür muss man die Applikationen, Services und Infrastruktur mit jedem im Business-Prozess beinhalteten Schritt verbinden und definieren welche KPIs als Gefährdung eingestuft sind. 

Mit Echtzeit-Visualisierung Prozesse kontrollieren

Unternehmen können nur dann ein Verständnis zwischen IT und Business schaffen, wenn sie die gegenseitigen Abhängigkeiten für sich transparent darstellen. Wenn z.B. eine Applikation nicht erwartungsgemäß agiert, kann das zu einem nicht vorhersehbaren Produktionsstopp führen. Die Echtzeit-Visualisierung, die eine Business- und eine technische Sicht beinhaltet, ermöglicht beiden Bereichen sofort zu identifizieren, was unter die Lupe genommen werden muss. Ein BPPM sorgt so für kontinuierliche Prozesse.

BPPM ist eine Technologie, die es erlaubt, Prozesse in digitaler Form zu verfolgen.  Über die Live-Darstellung der verschiedenen Schritte sind Verantwortliche besser über Prozesse und Risiken informiert und können als Business- und IT-Abteilungen erheblich besser zusammenarbeiten.

Alle Informationen zu den Seminar-Terminen finden Sie hier.

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