Datenschutz für Apps, Social Media und Webseiten - Rechtliche Rahmenbedingungen für Anbieter

30.06.2016 von

Sie sind meist lang und für viele Menschen unverständlich: Datenschutzerklärungen. Nur jeder siebte Internetnutzer in Deutschland liest sie aufmerksam und vollständig, wenn sie Online-Dienste in Anspruch nehmen. Dennoch: Wer eine Webseite oder eine App erstellt, muss auch eine Datenschutzerklärung und ein Impressum anbieten. Das Telemediengesetz verpflichtet Unternehmen dazu, den Umgang mit Nutzerdaten in ihren Webseiten und Apps transparent zu machen.

Um eine korrekte Datenschutzerklärung zu verfassen, ist sowohl technisches als auch juristisches Wissen notwendig. Die folgenden Quellen bieten einen guten Überblick darüber, wie eine rechtssichere Datenschutzerklärung erstellt werden kann.

  • Datenschutz in der digitalen Welt – Bitkom-Umfrage zu Datenschutzerklärungen

Diese Umfrage zeigt die Sicht der Nutzer auf oft umfangreiche und unverständliche Datenschutzerklärungen.

https://www.bitkom.org/Presse/Anhaenge-an-PIs/2015/09-September/Bitkom-Charts-PK-Datenschutz-22092015-final.pdf

  • Verbraucherfreundlichere Datenschutzhinweise vom SRIW (One-Pager)

Dieser One-Pager des Think Tanks Selbstregulierung Informationswirtschaft e.V. (SRIW) ersetzt keine Datenschutzerklärung, schafft aber zusätzliche Transparenz, die den Nutzer schnell und einfacher informiert.

PDF-Vorlage: http://sriw.de/images/pdf/OnePager.pdf  

  • Orientierungshilfe zu den Datenschutzanforderungen an App-Entwickler und App-Anbieter

Datenschutz fängt bereits bei der Konzeption und Entwicklung von Diensten an, weshalb sich besonders Softwareentwickler mit dieser Orientierungshilfe der Bundesdatenschutzbeauftragten befassen sollten.

  • Prüfkatalog für den technischen Datenschutz bei Apps mit normalem Schutzbedarf

Dies ist ein umfangreicher Prüfkatalog des bayerischen Landesamts für Datenschutzaufsicht, der die Arbeit an der Datenschutzerklärung erleichtert.

  • Orientierungshilfe zur datenschutzrechtlichen Einwilligung in Formulare

Die Arbeit mit Einwilligungserklärungen in Online-Diensten schafft eine legitime Rechtsgrundlage.
Hierzu unterstützt die diese Orientierungshilfe

  • Google Analytics – wichtige Hinweise für Website-Betreiber

Wer Google-Analytics einsetzen möchte, muss einiges beachten. Der Landesbeauftrage für Datenschutz und Informationsfreiheit in NRW hat die relevanten Hinweise gut zusammengefasst.

Diese und weitere Themen werden regelmäßig in unseren Datenschutz-Seminaren behandelt. Melden Sie sich noch heute an.

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